Travel Diary: Badrutt’s Palace | St. Moritz

Ich war noch nie richtig in den Bergen. Nun konnte ich endlich einen Punkt auf meiner Travel Bucket List 2017 (in diesem Post könnt ihr sie nochmal nachlesen) abharken. Für den zweiten Teil unseres kleinen Alpen-Roadtrips ging es mit Nina, Sarah und Chris nach St. Moritz ins Hotel Badrutt’s Palace – dem wohl bekanntesten Hotel der kleinen Schweizer Bergstadt. Bereits die Fahrt aus dem Allgäu nach St. Moritz war ein echter Hingucker – vorbei am Marmorera Stausee und über den schneebedeckten Julierpass.

Tag 1: Polo Bar & Pizzeria Heuboden

Im Badrutt’s Palace angekommen wurden wir sehr herzlich vom PR Team und dem General Manager des Hotels empfangen. Kurz bei der Rezeption angemeldet ging es zum Check In auch schon direkt auf unser Zimmer – eine Junior Suite mit Blick auf den St. Moritz See und die Alpen.st. Moritz chess veglia pizzeria Heuboden Das Badrutt’s Palace verfügt insgesamt über 8 Restaurants. Eines davon ist die Pizzeria Heuboden, die ca. 2 Gehminuten außerhalb des Hotels in der Chesa Veglia liegt. Im Winter ist die Pizzeria Heuboden der Treffpunkt in St. Moritz.

Vor unserem Dinner in der Pizzeria Heuboden, gab es für uns einen kleinen Aperitif in der Polo Bar, die sich genau wie die Pizzeria Heuboden in der Chesa Veglia befindet. Der alte Charme der ehemaligen Räucherkammer ist noch heute deutlich zu erkennen – man findet dort Rußreste an der Decke, des nur etwa 2m hohen  Raumes.

Tag 2: Badrutt’s Palace, Hitchcock Suite, La Diana Restaurant, Punt Mural,
La Renaissance Bar & Le Restaurant

Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück startete der zweite Tage für uns mit einer Hotel Tour durch das Badrutt’s Palace.

Das Hotel ist seit 1896 in Familienbesitz und hat heute die ein oder andere spannende Geschichte zu erzählen. Im Hotel findet man bspw. die Hitchcock Suite, die ihren Namen natürlich einem ihrer ehemaligen bekanntesten Stammgäste verdankt. An diesem Schreibtisch schrieb Alfred Hitchcock das Drehbuch zu einem seiner bekanntesten Filme – „Die Vögel“:

Hitchcock Suite Badrutt's Palace St. Moritz

Nach einem Lunch im Wellness Restaurant La Diana ging es für uns zur Bergbahn, die uns in ca. 10 Minuten hoch zum Punkt Muragl gefahren hat. Oben erwartete uns ein wahnsinnig toller Ausblick. Allerdings zog der Himmel leider genau mit unserer Ankunft etwas zu, sodass wir nicht allzu lange oben blieben und noch ein paar Stunden die Ruhe im Wellnessbereich genossen haben.

Abends gab es dann in der „La Renaissance“ Bar einen Aperitif bevor wir dann ins „Le Restaurant“ gegangen sind. Auf die Zigarre und den Pairing Drink in der Bar haben wir dann doch verzichtet. Eigentlich wollten wir nach dem Dinner nochmal in die Bar und die ein oder andere Zigarre testen. Da wir aber doch eine ganze Zeit beim Dinner waren und sehr lecker und gemütlich gegessen haben, sind wir direkt auf unser Zimmer gegangen.

Einen Moment den ich wohl mein Leben lang nicht vergessen werde, war als bei uns am Nebentisch plötzlich das Konfetti über dem Kopf eines Herren ausgeschüttet wurde. Es war der Hochzeitstag eines älteren Ehepaares, das gemeinsam mit Freunden am Tisch nebenan „feierte“ – #LifeGoals! Für das Dinner im „Le Restaurant“ gilt für  Männer übrigens Jacket Pflicht.

La Renaissance Bar Badrutt's Palace

Tag 3: Frühstück im Bett, Personal Training, Freetime,
Afternoon Tea und Dinner im Matsuhisa

Da wir wussten, dass der dritte Tag schnell etwas anstrengender als die vorherigen Tage werden würde, startete er für uns zunächst mal etwas gemütlicher – mit einem leckeren Frühstück im Bett.

Denn wenig später stand für uns ein Personal Training auf dem Plan – 80 Minuten Warm Up, Circle training und Stretching. Für mich als jemand, der in letzter Zeit doch scheinbar zu wenig Sport gemacht hat, war es eine kleine Herausforderung mit Nina, die irgendwie besser in Form zu sein scheint, mitzuhalten. Das Sportangebot im Badrutt’s Palace is sehr vielfältig – Geräte-Training, Freihantel-Bereich, Sportkurse, Schwimmen oder Personal Training – eigentlich alles ist möglich.

Nachmittags standen bei uns nochmal Wellness, etwas Erholung und ein Afternoon Tea in der Grand Halll auf dem Programm.

Ich bin ja leider kein großer Fisch-Esser – auch wenn ich es eigentlich sein sollte, immerhin bin ich ein Kieler und an der Ostsee groß geworden. Dennoch gab es für mich bei unserem letzten Dinner im japanisch-peruanischen Restaurant Matsuhisa eine große Auswahl an leckeren Gerichten. Die Küche konnte spontan reagieren und hat mir ein super leckeres Alternativ Menü zubereitet.

Das Besondere ist nicht nur, dass das Matsuhisa eigentlich die erste Indoor-Tennishalle Europas war (man erkennt es oben in den kleinen Bilderrahmen im Eingangsbereich), sondern auch, dass es heute einen Magic Room gibt. Der Magic Room im Badrutt’s Palace St. Moritz ist ein Raum für ca. 10 Gäste, der sich wie von Geisterhand selbst eindeckt.

Der Tisch wird den Gästen ungedeckt präsentiert, bevor die Türen verschlossen und nach ein paar Minuten wieder geöffnet werden – mit einem frisch gedeckten Tisch. Bleibt nur die Frage, wo und ob sich dort eine geheime Tür versteckt?

Tag 4: Eishockey und Abreise

Bevor es für uns zurück nach München ging, gab es für uns noch eine kleine Runde Eishockey auf der hauseigenen Eisbahn, die im Sommer eigentlich 2 Tennisplätze sind. Im Winter wird sie so präpariert, dass man darauf Schlittschuhlaufen kann.

Alles in Allem hatten wir vier super schöne Tage im Badrutt’s Palace und konnten die Zeit dort voll genießen. Wir haben sehr lecker gegessen, konnten uns mal ein paar Tage etwas entspannen und können jedem nur empfehlen mal ein paar Tage dort in St. Moritz zu verbringen, wenn sich einem die Möglichkeit dazu bietet.

Besonders angenehm fanden wir die Stimmung und die Atmosphäre im Hotel. Das Personal war sehr zuvorkommend, höflich aber irgendwie auch freundschaftlich zugleich. Wir hatten das Gefühl, dass man sich sehr gut auf uns eingestellt und das Personal sich uns und unserer Art ein wenig angepasst hat. Häufig wirkt das Personal aufgesetzt und überfreundlich. Das war hier definitiv nicht der Fall.
* Vielen Dank an das Badrutt’s Palace für die Einladung nach St. Moritz.

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