Unser gesamtes Foto- & Video-Equipment: Wie machen wir unsere Bilder und Videos?

Häufig werden wir gefragt, womit wir unsere Fotos und Videos machen. Nina und ich haben euch daher einmal unser gesamtes Equipment zusammengestellt und in zwei Posts erläutert, was wir wofür nutzen. Bei Nina hier (click) auf dem Blog findet ihr den zweiten Teil unseres großen Equipment-Posts und alle Infos zu unserer Kamera, den Objektiven, unseren Handys und speziell den Apps, die wir zum Filmen und Fotografien/Bearbeiten benutzen. Eine Übersicht mit allem findet ihr auch nochmal hier.

Unsere Posts sollen nicht im Detail erklären, was wie funktioniert, sondern die Frage nach unserem Equipment beantworten. Wenn ihr aber noch weitere Fragen zu etwas habt, dann schreibt sie gerne unten als Kommentar.

Drohne

DJI Mavic Pro

Wofür: Die DJI Mavic Pro ist momentan wahrscheinlich das, wofür ihr euch am meisten interessiert. Die DJI Mavic Pro eignet sich zum einem für Filmaufnahmen und zum anderen auch zum Fotografieren. Wenn wir in unseren Videos und Bilderposts Aufnahmen einbinden, bei denen ihr euch fragt: „Wie haben die das gemacht?“. Dann war es zu 99% die DJI Mavic Pro. Diese Drohne bietet euch unendlich viele neue Möglichkeiten für Fotos und Videos aus der Luft – egal ob hoch oder niedrig, schnell oder langsam, es ist fast alles damit möglich.

Pro: Wo fangen wir an?! Am besten beschreibt wohl großartiges „Preis-Leistungs-Verhältnis“ den positivsten Aspekt der DJI Mavic Pro. Klar, dass so ein technisches Meisterwerk nicht ganz günstig sein kann, aber die Möglichkeiten, die ihr durch diese Drohne bekommt, sind gefühlt unendlich.

Die Mavic ist ihren anderen Kollegen in einer Sache meilenweit überlegen. Sie ist ultra handlich und praktisch, denn sie ist faltbar. Für fast alle anderen Drohnen braucht man idR. einen extra Koffer, um diese zu transportieren. Die Mavic Pro passt, da sie faltbar ist, quasi in jedes Handgepäck.

Außerdem gibt es momentan wohl keinen technischen Gegenstand, der für „so wenig Geld so viel Spaß“ bietet.

Con: Natürlich muss irgendwo die Qualität einen kleinen Abstrich machen, wenn etwas so klein und transportabel ist wie die Mavic Pro. Wie groß der Unterschied zu anderen Modellen ist, können wir allerdings nicht sagen, da wir keine Vergleichswerte haben. Laut einigen Tutorials, die wir uns angesehen haben, soll die Qualität jedoch bei ca. 90% von anderen Drohnen liegen. Selbst wenn es weniger sein sollte, finden wir die Qualität super und sie reicht für unsere Zwecke zu 100% aus. Für uns gibt es deswegen eigentlich keine negativen Aspekte. Ganz günstig ist der Preis natürlich nicht, aber es ist sehr gut investiertes Geld, wenn man die Drohne ambitioniert und nicht nur rein hobbymäßig nutzen möchte.

Generell gilt: Es gibt zum Fliegen von Drohnen so manche Regularien und Vorschriften, die man beachten muss. Wir weisen hiermit deswegen ausdrücklich darauf hin, dass eine Drohne kein Spielzeug ist und man sich bei Benutzung vorher tiefgründig über die Verwendungsbestimmungen informieren muss. Googelt einfach mal nach „Drohnen-Gesetze + {den Ort, an dem ihr fliegen wollt}“. Dort werdet ihr einige Infos finden. Außerdem ist eine spezielle Haftpflichtversicherung zum Fliegen einer Drohne zwingend notwendig.

Bilder und Videos, die wir bspw. Mit der DJI Mavic Pro gemacht haben:

V I D E O

B I L D E R

DJI Osmo Mobile

Wofür: Das iPhone macht zwar super Video Aufnahmen in 4K, aber wenn man einfach aus der Hand filmen würde, dann wäre das Video am Ende wahrscheinlich ziemlich verwackelt und unbrauchbar. Um diesen Problem zu vermeiden nutzen wir den DJI Osmo Mobile. Der Osmo Mobile ist ein Drei-Achsen-Stabilisator, der das Handy und somit auch das Video immer gerade und einigermaßen wackelfrei hält.

Pro: Da beim DJI Osmo Mobile mit der Handykamera gefilmt wird, hat mir hier immer die Chance nachzurüsten in dem man bspw. ein neues, besseres Handy in das Gimbel setzt. Beim DJI Osmo ist die Kamera hingegen fixiert und kann nicht getauscht werden. Daher bleibt die Kameraqualität immer auf dem gleichen Level und kann sich nicht „verbessern“. Ein weiterer Vorteil des DJI Osmo Mobile ist die Zoom- und Fokussierungsmöglichkeit. Dies beiden Optionen gibt es beim normalen DJI Osmo ebenfalls nicht.

Con: Es ist zwar klein aber irgendwie aufgrund seiner Form und Gegebenheit doch etwas unhandlich.

GoPro Hero 5

Wofür: Die GoPro Hero 5 verwenden wir für Fotos und Videos unter Wasser. Man kann sie auch „an Land“ verwenden, allerdings verwenden wir da lieber das iPhone und den DJI Osmo Mobile, da wir sonst noch einen Stabilisator bräuchten.

Pro: Die GoPro Hero 5 ist das aktuellste Modell auf dem Markt (stand 2017). Diese vereint nun endlich alles in einem. Gute Qualität und ein Touch-Display, sodass man sehen kann, was man fotografiert/filmt. Wenn man das Fischauge verwendet ist das Display nicht unbedingt notwendig, da man sehr wahrscheinlich das filmt/fotografiert, was man möchte. Wenn man es jedoch ausstellt wird der Bildausschnitt kleiner und somit auch schwieriger das gewünschte Objekt einzufangen. Die GoPro Hero 5 hat bereits einen intergierten „Stabilisator“, der das Bild einigermaßen wackelfrei „rechnet“.

Con: Wenn man mit mehreren verschiedenen Kameras filmt, dann hat auch jede Kamera seinen eignen Look, der durch die unterschiedlichen Einstellungen entsteht. Besonders der Look der GoPro erscheint durch das Fischauge sehr speziell. Natürlich kann man das ausstellen. Allerdings leider nur bei einer minimierten Auflösung. Heißt: Wenn ich alle Videos der verschiedenen Kameras zusammenschneiden will, dann kann ich nicht in der höchsten Auflösung filmen, da die GoPro Hero 5 es nicht kann (zumindest dann nicht, wenn man kein Fischauge möchte). Alle Videos von verschiedenen Kameras sollten bereits beim Filmen zumindest die gleiche Bildrate (frames per second) und Auflösung haben, damit es am Ende gut zusammen passt.

Bilder, die wir bspw. Mit der GoPro Hero 5 gemacht haben (Einen Video Ausschnitt könnt ihr in dem Video oben sehen, ab Minute 0:32) :

Laptop, PC & Software

MacBook Pro Retina 13“ & iMac21,5“

Da MacBooks und iMacs wahrscheinlich 99% von euch ein Begriff sein wird, halten wir uns hier nicht zu lange auf. Spannender wird es wahrscheinlich bei der Software , die wir verwenden (siehe unten).

Lange Zeit habe ich bspw. ausschließlich an einem MacBook Pro 13“ mit Retina Display gearbeitet. Das war völlig ausreichend, sowohl für die Bildbearbeitung als auch für den Videoschnitt. Allerdings war es das auch nur bis ich mir zusätzlich einen iMac 21,5“ speziell für die Videobearbeitung gekauft habe. Wenn man mehrere Stunden an dem Schnitt und der Bearbeitung für ein 1,5 Minuten langes Video sitzt, dann benötigt man einfach ein größeres Display – zumindest dann, wenn man es regelmäßig tut. Seitdem nutze ich den iMac hauptsächlich für Mails, Bildbearbeitung, Buchhaltung, Videoschnitt, Texten, … Wenn wir auf Reisen sind, sieht das natürlich anders aus. Da nutze ich das MacBook Pro.

Photoshop & Lightroom (Bildbearbeitung)

Zur Bildbearbeitung benutzen wir das Paket aus Lightroom und Photoshop. Die Verwendungsmöglichkeiten dieser Programme sind wahrscheinlich fast unbegrenzt und die meisten, die diese Software verwenden, beherrschen wahrscheinlich gerade mal ein Bruchteil, von dem was die Software eigentlich kann (so auch wir). Prinzipiell sind wir keine großen Fans davon, Bilder bis zur „Unkenntlichkeit“ zu retuschieren und zu bearbeiten. Grob gesagt bearbeiten wir eigentlich nur die Belichtung, den Kontrast und die Feineinstellungen, die dazu gehören. Kein Hexenwerk also. Bei mir kommt dann meistens noch eine leichte „Beauty-/Hautretusche“ dazu und das war’s dann. Fast jeder arbeitet mit diesem Paket, allerdings setzen viele die Programme unterschiedlich ein. Viele bearbeiten die Bilder direkt in Lightroom. Das tun wir idR. nicht. Wir nutzen Lightroom eigentlich nur zur Bildauswahl und bearbeiten dann in Photoshop.

Final Cut Pro & Color Finale (Videobearbeitung)

Anfangs haben wir unsere Videos mit dem Standard-Programm von Apple „iMovie“ geschnitten. Für den Anfang ist das völlig ausreichend. Mit der Zeit merkt man dann aber doch, dass hier und da das ein oder andere Feature fehlt. Auf der Suche nach einem neuen und vor allem erschwinglichen Schnittprogramm haben wir uns dann für Final Cut Pro entschieden. Das aus den folgenden Gründen:

  1. Wir hatten zunächst Davinci Resolve getestet (gratis Software). Dieses Programm ist allerdings – trotz Freeware! – so umfänglich, dass es für uns einfach zu kompliziert war. Zumal dieses Programm so riesig war, dass das MacBook dafür nicht leistungsfähig genug war und ständig geruckelt hat.
  2. Bei Final Cut Pro handelt es um eine Apple Software, die dementsprechend auch auf Apple Geräte abgestimmt ist, sodass selbst unsere MacBooks Pro, das nur eine kleine Ausstattung hat, problemlos mit der Software klarkommt.
  3. Die Bedienoberfläche ist intuitiv und recht „ähnlich“ zu der von iMovie.

Zusammen mit Final Cut Pro verwenden wir Color Finale. Color Finale ist ein Plug-In mit dem ich Videos im Nachhinein bearbeiten kann. So kann man bspw. Farben, Lichter und auch den gesamten Look des Videos anpassen. Da wir dieses Plug-In erst seit kurzem haben, ist es allerdings noch nicht richtig zum Einsatz gekommen. Das ändert sich aber hoffentlich in den nächsten Wochen mit dem nächsten Video, das wir auf Bali drehen werden.

One Comment

  1. Ah noch so ein DJI Fan. 😀 Wir haben eine grosse Drohne (Phantom 4) und hatten auch überlegt die kleine noch zu holen weil die grosse am Flughafen usw. doch sehr umständlich ist. Einen Osmo haben wir auch – den inklusive Kamera- und den finden wir sehr toll. Leider hinkt er bei schlechtem Licht aber deutlich hinter einer Spiegelreflex hinterher. Das ist etwas schade.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at – Fotografie

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