Hotel Review & South Africa Video: Safari in den Singita Lodges: Sweni und Lebombo

Singita Lodges: Sweni und Lebombo

Singita Lodges – eine atemberaubende Erfahrung, die jeder in seinem Leben mindestens einmal gemacht haben sollte. Die Vorfreude war groß. Als wir dann aber vor Ort im Krüger Nationalpark waren, wurde die Vorfreude bei weitem übertroffen. Uns erwarteten 4 Nächte und 5 Tage voller Game Drives, Überraschungen hinter jedem Busch, eine wunderbare Ruhe und eine sehr familiäre Atmosphäre.

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Singita Lodges ist ein Safari Anbieter, der seine Lodges nicht nur Südafrika bzw. im Krüger Nationalpark hat, sondern auch in Simbabwe und Tansania. Wir haben während unserer Südafrika Reise 2 Nächte in der Lebombo Lodge und 2 Nächte in der Sweni Lodge verbracht. Singita Lodges besitzt einen „privaten“ (natürlich nicht eingezäunten) Bereich, der ca. 33.000 Hektar groß ist. Auf 124km Wegen kann man eine Vielzahl wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Lebombo Lodge

Für die ersten beiden Nächte ging es für uns in die Lebombo Lodge, die mit 16 Zimmern relativ groß für eine Lodge ist. Unser Empfang und die Stimmung in der Lodge sind nichts desto trotz sehr familiär und privat. Man kennt sich größtenteils beim Namen und sieht eigentlich nur „bekannte“ Gesichter. Die Singita Lebombo Lodge liegt im Vergleich zur Sweni Lodge erhöht an einem Berghang und bietet einen tollen Blick über einen Fluss auf Teile des Busches.

Sweni Logde

Die Singita Sweni Lodge ist nur ein paar hundert Meter von der Lebombo Lodge entfernt – sie liegen auf dem selben Areal, sind dennoch völlig unterschiedlich. Die Sweni Lodge besteht aus nur 7 Zimmern und liegt am Fuße einer Steinschlucht direkt am Fluss. Die Sweni Lodge ist ähnlich wie die Lebombo Lodge aufgebaut, ist jedoch farbenfroher und im afrikanischen Stil eingerichtet. Lebombo ist etwas cleaner eingerichtet und designt als die Zimmer in der Sweni Lodge, die erst im Sommer 2017 (also im Afrikanischen Winter, die Jahreszeiten sind in Südafrika umgekehrt zu unseren) komplett renoviert und quasi neu eröffnet wurde.

Anreise in den Krüger Nationalpark

Für uns erfolgte die Anreise vom internationalen Flughafen OR Tambo in Johannesburg mit einem kleinen Charterflug, den wir über die Singita Lodges buchen konnten. Wir sind aus Kapstadt in Johannesburg gelandet und wurden dort von einem Fahrer der Airline abgeholt. Denn um zum Terminal der kleinen Charterflug Airline zukommen, muss der Flughafen einmal verlassen werden um an ein anderes Ende des Flughafens zu fahren. Dort gibt es dann eine kleine Lounge mit Snack und Getränken.

Bis hierhin also alles eigentlich wie bei jedem anderen Flug auch. Dass dies jedoch kein normaler Flug ist, merkt man wohl erst, wenn man mit nur ca. 2-3 anderen Personen im Flieger sitzt bzw. endgültig, wenn der „Flughafen“ Satara airstrip angeflogen wird. Man wartet vergebens auf eine befestigte Landebahn, vielmehr landet man auf einer Schotterpiste irgendwo im Busch – ein wahnsinnig tolles und unbeschreibliches Gefühl!

Vom Airstrip geht es dann mit einem Singita Shuttle in ca. 45min zur Lodge.

Wie sieht ein Tagesablauf auf einer Safari aus?

Die eigentliche Safari nennt man Game Drive und die beginnt in der Regel sehr früh. Unser Tagesablauf sah daher in etwa wie folgt aus:

05:30h: Wake-Up Call
06:00h: Kaffee und Snack
06:10h – 11:30h: Game Drive I
11:30h – 12:00h: Frühstück
12:00h – 15:00h: Freizeit
15:00h – 18:00h: Game Drive II
ab 18:00h: Dinner und Freizeit

Man verbringt viel Zeit im Auto, die wie im Flug an einem vorbeigeht. Hinter jedem Busch und hinter jeder Kurve kann etwas völlig unerwartetes sein, das man aber irgendwie doch erwartet. Man ist somit die gesamte Zeit über hell wach und hat seine Augen die ganze Zeit über im Busch. Die Game Drive Zeiten sind relativ fix, da man sich natürlich auch nach dem Sonnenaufgang und -untergang richten muss. Man kann jedoch etwas Abwechslung in den Tag bringen (wenn man möchte, wir haben es nicht, denn wir wollten ja möglichst viel Zeit im Busch verbringen), indem man mal einen Game Drive auslässt und die Ruhe in der Lodge genießt oder man mal eine Safari zu Fuß macht. Wir haben uns einmal für die Safari zu Fuß entschieden, denn diese bietet einem ganz andere Momente. Man sieht vielleicht keine Löwen, Elefanten oder Giraffen, aber es gibt im Busch auch viele kleinere und mindestens genauso spannende Tiere und Momente, die man erleben kann und auch sollte.

Die Tiervielfalt und die Big Five

(Fast) jeder, der in Südafrika auf Safari geht, ist wahrscheinlich auf der Suche nach den Big Five (Elefant, Leopard, Löwe, Nashorn und Büffel). Zugegeben: das waren wir auch. Aber: es gibt noch so viel mehr andere tolle und schöne Tiere, die man im Krüger Nationalpark beobachten kann. Dazu gehören unter anderem: Impalas, Krokodile, Gnus, Nilpferde, Schlangen, Vögel, Giraffen, Zebras, uvm.

Was trägt man auf einer Safari an Klamotten?

Man kann tatsächlich eigentlich alles tragen, was man möchte. Ich empfehle allerdings, dass man sich auf jeden Fall ein paar wärmere Sachen mitnimmt, da es morgens und auch abends deutlich kühler als tagsüber ist. Gängige Kleidung sind jedoch Jeans, Pullover, festes Schuhwerk (Adiletten würden tatsächlich auch gehen, allerdings würde ich damit das Auto eher nicht im Busch verlassen und das tut man doch das ein oder andere Mal). Mein Outfit für die Safaris sah jedoch etwas anders aus. Wenn es euch interessiert, was ich getragen habe, dann schaut doch mal hier vorbei.

One Comment

  1. Hi lieber Patrick!
    Deine Bilder sind ein Traum! Respekt für diese tolle Arbeit!
    Du hast mich zumindest durch die perfekte Bildsprache mitgenommen auf Safari! 🙂

    Viele liebe Grüße!
    Bernd – styleandfitness.de

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